Brunn am Gebirge

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Donnerstag, 01. Februar 2018

Wohnbauprojekt Glasfabrik Brunn

gemeinde@brunnamgebirge.gv.at

Das ehemalige Fabrikgelände soll – geht es nach den Grundeigentümern – künftig mit modernen Wohnungen glänzen. Erfahren Sie mehr über ein Vorhaben, das uns in nächster Zeit intensiv beschäftigen wird.

Planübersicht

 

Wohnraum nahe der Großstadt wird immer rarer. Vor allem der Ruf nach leistbarem Wohnen für junge Menschen und junge Familien wird immer lauter. Abhilfe könnte ein kürzlich von einer Planungsgemeinschaft und Bauträgern vorgestelltes Wohnprojekt am Areal der ehemaligen Glasfabrik schaffen.

 

Die Weichen dafür wurden bereits im Jahr 2005 gestellt. Nach dem Abriss der Linoleumfabrik und eines großen Teiles der Glasfabrik bestand seitens einer großen Spedition ernstes Interesse, auf dem zentrumsnahen Areal einen Standort zu begründen. Nicht zuletzt um dies zu verhindern hat der Gemeinderat nach ausführlichen Vorberatungen am 3. November 2005 mit deutlicher Mehrheit (29 Ja-Stimmen, 4 Nein-Stimmen) die Umwidmung einer rd. 50.000 m² großen Fläche von Bauland/Industriegebiet auf Bauland/Kerngebiet-Aufschließungszone beschlossen.

 

Jetzt – 13 Jahre später – liegt ein erstes Konzept für eine Bebauung vor. Dieses wurde dem Bauausschuss am 17. Jänner 2018 im Beisein unseres Bürgermeisters und von Vertretern aller im Gemeinderat vertretenen Fraktionen vorgestellt.

 

„Kooperatives Planungsauswahlverfahren“
Die Planung erfolgte über Auftrag der Wiener Städtischen Versicherung im Rahmen eines sogenannten „Kooperativen Planungsauswahlverfahrens“. Namhafte Architekten und Experten aus den Bereichen Raumplanung, Landschaftsplanung und Verkehr entwickelten unter der organisatorischen Leitung unseres Raumplaners und der fachlichen Leitung durch Architekt DI Albert Wimmer gemeinsam mit den Grundeigentümern und Bauträgern ein langfristig angelegtes Bebauungs- und Nutzungskonzept. Bei der Bebauungsdichte wurde von den Planern einerseits darauf Bedacht genommen, dass Wohnraum wirtschaftlich günstig errichtet werden kann und damit leistbar bleibt, andererseits berücksichtigt, dass die begrenzten infrastrukturellen Ressourcen des Umfeldes, vor allem der Straßenraum, nicht überstrapaziert werden.

 

Was soll gebaut werden?
In einer ersten Ausbaustufe sind rund 350 geförderte sowie frei finanzierte Wohnungen geplant. Gegenwärtig erscheinen den Planern langfristig, das heißt in einem Zeitraum von 10 bis 15 Jahren, maximal 900 Wohnungen auf dem gesamten, rund 50.000 m² großen Areal möglich, doch nehmen sie aktuell ausdrücklich Abstand von weiteren Festlegungen, da die weitere Planung von der zukünftigen Ortsentwicklung und der tatsächlichen Wohnungsnachfrage abhängt. Vorgesehen sind jedenfalls Flächen für einen Lebensmittelmarkt, für offene Plätze für die Bevölkerung sowie für eine kommunale Einrichtung, etwa einen Kindergarten. Mittels großzügiger grüner Freiräume soll die Kommunikation der Bewohnerinnen und Bewohner des neuen Quartiers zusätzlich gefördert werden.

Die Siedlung selbst ist autofrei geplant, die Anbindung für den Kfz-Verkehr soll ausschließlich über die Liebermannstraße erfolgen.

Um Fahrzeugverkehr Richtung Ortszentrum weitgehend zu vermeiden, ist eine direkte Fuß- und Radweganbindung an das Ortszentrum und den Bahnhof durch einen an der Ostseite des Bahndammes geplanten Begleitweg zur Fußgängerunterführung Rennweg vorgesehen; die Unterführung Wienerstraße soll dabei durch eine zusätzliche Fuß- und Radwegbrücke gequert, die Unterführung Rennweg entsprechend umgestaltet werden.

 

Wie geht es weiter?
Nach der ersten Projektvorstellung am 17. Jänner 2018 sind natürlich zahlreiche Fragen offen geblieben, die in einer nächsten Runde beantwortet werden sollen. Wir werden Sie an dieser Stelle laufend über den Projektfortschritt informieren. Eine ausführliche Beschreibung mit Rendering, der Geschichte der Brunner Glasfabrik und aktuellen Pressetexten finden Sie auf www.glasfabrikbrunn.at.


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